Israel – Rosh HaNikra und zurück nach Tel Aviv

Für Sonntag, den 25.  Mai hatte ich eine Tour in Richtung Norden gebucht. Über Haifa und bis an die libanesische Grenze nach Rosh HaNikra. Dort direkt in der Grenzlage gibt es ein paar Wassergrotten, die natürlich jeder Tourist gesehen haben muss. Mit einer kleinen Seilbahn geht es runter zu den Klippen.
Wieder mit der Seilbahn hinauf, steht man am geschlossenen Grenzübergang.
Sinnigerweise wird den Grenzgängern ein herzliches Willkommen angezeigt.
Dann war Acre und deren unterirdischen Stadt das nächste Ziel.
In Haifa ist die besondere Attraktion  die Bahai Gärten um den Tempel dieser Religionsgemeinschaft herum.
Jetzt war noch Caesaria, eine antike Hafenstadt zu passieren.
Dort stehen noch ein Amphitheater, Reste des alten Hafens und ein riesiges Stadion für Rennen der Kampfwagen.
Der Tag hatte es in sich, und man konnte die ganzen Eindrücke gar nicht so schnell verarbeiten. Als besonders beeindruckend fand ich die Bemühungen des Landes, die historischen Stätten zu bewahren.
Ich ließ mich vom Busfahrer in Jaffa absetzen. Jaffa ist der ursprüngliche Teil Tel Avivs und ist sehr liebevoll und im Detail erhalten und rekonstruiert. Das Gebiet des Hafens ist ebenfalls in einen touristischen Anziehungspunkt umgewandelt, und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Touristen.
Es ist immer wieder gut, wenn man Vorurteile abbauen kann. Im Falle Israels hatte ich nicht unbedingt Abneigungen verspürt, aber keinen Gedanken an eine Reise dorthin verschwendet.

Hinterher ist man immer schlauer und ärgert sich, solange unsinnigerweise etwas versäumt zu haben.
Das Bild von langbärtigen Männern mit Hakennasen in schwarzen Anzügen mit Aktentaschen in der Hand, betrifft nur 5% der jüdischen Bevölkerung, die wiederum so um die 70% der gesamten israelischen Bevölkerung ausmacht. So muss man schon Glück haben, einem solchen Menschen zu begegnen.

Die beiden Artikel über Israel sind nur ein Bruchteilchen von dem, was ich dort in den paar Tagen gesehen und erlebt habe. Über diesen Trip könnte man Dutzende Seiten beschreiben.
Eins weiß ich mit Sicherheit.
Es war nicht die letzte Reise in dieses Land.

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